Heimische Stechmücken

Weltweit gibt es etwa 3500 verschiedene Stechmückenarten. In Deutschland sind etwa 50 Arten heimisch.

Schon ab April sind Stechmücken unterwegs. Je nach Art starten sie ihre Aktivität am Nachmittag, am Abend oder bei Dunkelheit insbesondere an warmen Tagen. Der Volksglaube, dass Insekten "süßes Blut" bevorzugen, stimmt nicht, aber unserem Körpergeruch können Mücken kaum widerstehen.

Sie sind in der Lage, unseren individuellen Körpergeruch auf weite Entfernungen wahrzunehmen. Dessen Zusammensetzung und auch seine Intensität haben Einfluss auf das Stechverhalten. Bestimmte Mückenarten mögen den Geruch von Fußschweiß besonders gern. Das ist wohl der Grund, warum manche Arten oft in Unterschenkel und Fuß stechen. Auch Menschen mit erhöhter Körpertemperatur werden von Mücken besonders bevorzugt. Bei eingeschränkter Auswahl ist aber jeder ein potenzielles Mückenopfer, und die Plagegeister machen natürlich auch vor Kindern nicht Halt! 

Weitere Übeltäter:

Grasmilben

Grasmilben

Die winzige Grasmilbe, auch Herbstmilbe genannt, gehört zu den Spinnentieren und ist insbesondere von Juli bis Oktober auf vielen Wiesen und Rasenflächen anzutreffen. Ihr Stich verursacht die sogenannte Erntekrätze: rötliche Pusteln, die bis zu 14 Tage lang stark jucken können.

Gnitzen

Gnitzen

Gnitzen sind winzige Stechmücken, die nur bis zu 3 mm groß werden. Ihre Stiche sind außerordentlich schmerzhaft und können allergische Reaktionen auslösen.

Kriebelmücken

Kriebelmücken

Die heimtückische Kriebelmücke ist nur wenige Millimeter groß und sieht wie eine harmlose Fliege aus. Durch ihren giftigen Speichel verursachen die Stiche der Kriebelmücke Blutergüsse, die wochenlang stark jucken können. Kriebelmücken sind besonders in der Nähe von Bächen verbreitet.