Wichtige Informationen zum Zikavirus

In Mittel- und Südamerika breitet sich zurzeit das so genannte Zikavirus aus. Es wird durch den Stich infizierter Mücken übertragen, wie z. B. der in tropischen und subtropischen Gebieten weit verbreiteten Gelbfiebermücke (Aedes aegypti). Außerdem kann nicht ausgeschlossen werden, dass auch andere Mückenarten, wie z. B. die asiatische Tigermücke (Aedes albopictus), das Zikavirus verbreiten können. Die asiatische Tigermücke kommt vereinzelt auch in Süddeutschland vor, ist jedoch sehr wahrscheinlich nicht mit dem Zikavirus infiziert. In einigen Fällen wurde das Zikavirus auch sexuell von Mensch zu Mensch übertragen.

Während das Virus bei Erwachsenen normalerweise nur grippeähnliche Symptome (Kopf-, Gelenk- und Muskelschmerzen, Fieber aber auch Hautausschlag und Bindehautentzündungen) hervorruft, kann eine Infektion während einer Schwangerschaft beim Fötus zu Fehlbildungen des Gehirns, einer so genannten pränatalen Mikrozephalie, führen.

Da es keine wirkungsvollen Behandlungsmethoden gibt und aktuell auch noch kein Impfstoff verfügbar ist, ist in den Risikogebieten ein effektiver Mückenschutz besonders wichtig!

Studien belegen, dass VITICKS® mit dem Wirkstoff Icaridin sowohl gegen die Gelbfiebermücke als auch die asiatische Tigermücke - und damit gegen die Hauptüberträger des Zikavirus – wirkt1,2.

Schwangere Frauen, die in Risikogebiete reisen oder sich vor Kenntnis ihrer Schwangerschaft in diesen Gebieten aufgehalten haben, sollten sich an ihren behandelnden Arzt wenden.

Bitte beachten Sie auch die aktuellen Informationen des Robert Koch-Instituts zu Zikavirus-Infektionen